Montag, 12. März 2018

{Rezension} Neighbor Dearest - Penelope Ward





Autor: Penelope Ward
Band:2
Erscheinungsjahr: 2018
Verlag: Goldmann
Preis: 10,00€
Seitenzahl: 384
Protagonisten: Chelsea







Chelsea dachte, sie hätte den Mann ihres Lebens gefunden. Doch Elec verlässt sie für seine Jugendliebe, und Chelsea ist am Boden zerstört. Hat sie sich seine Gefühle nur eingebildet? Erst ihr Nachbar Damien lenkt sie von ihrem Kummer ab. Denn er ist unhöflich, und seine lauten Hunde rauben ihr den Schlaf. Sie kann ihn nicht ausstehen! Leider ist er sowohl ihr Vermieter als auch der schönste Mann, den sie je gesehen hat. Sie findet ihn unwiderstehlich ... Doch Damien geht aus einem guten Grund keine Beziehungen ein, und sein Geheimnis könnte Chelseas Herz erneut in tausend Teile brechen.




Das Buch wurde mir vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Danke nochmal hierfür!
Das Buch kann unabhängig zu Band 1 gelesen werden!
 

Durch das Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam, da es mir von Anfang an sehr gefallen hat. Ich mochte die Farben und natürlich ist des Mann auf dem Cover auch ziemlich heiß.
Als ich dann den Klappentext gelesen habe, sprach mich das Buch total an, da ich solche Art von Geschichten eigentlich ziemlich schön finde. Ich habe mir unter dem Roman ein humorvolles Buch mit einer schönen und emotionalen Liebesgeschichte vorgestellt und größtenteils wurden meine Erwartungen auch erfüllt, aber leider hat mir einiges gefehlt.
Die Kapitel waren gut eingeteilt, aber mich haben die Kapitelüberschriften manchmal genervt, weil ich sowieso negativ gegenüber solcher Überschriften geneigt bin und manche Überschriften waren einfach nicht schön gewählt.

Was mich allerdings am meisten gestört hat, war der Inhalt. Ich bin nicht eine Person, die gegen alle Sexszenen in einem Buch ist, aber man kann es auch übertreiben. Ein bisschen Erotik in einem Buch finde ich an sich überhaupt nicht schlecht und mag es auch, aber in dem Buch ging es gefühlt nur um Sex. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Beziehung zwischen Damien und Chelsea nur auf der sexuellen Ebene gebaut ist und da hat es mich gestört, dass es bei ihnen fast nur um dasselbe ging.
Natürlich gab es auch ein ziemlich ernstes Thema und als dieses angesprochen wurde, fand ich das Buch auch einigermaßen spannend.

Der Schreibstil ließ sich gut lesen, aber auch hier störte mich etwas. Nämlich mochte ich die Art, wie die Figuren beispielsweise über Sex redeten nicht. Es wurde andauernd das Wort „vögeln“ benutzt und ich finde, dass man öfter andere Wörter, wie z. B. „miteinander schlafen“ benutzen hätte können.
Bei mir kamen auch leider nicht die großen Gefühle an. Einmal hatte ich Tränen in den Augen, das allerdings nur wegen den Hunden, da ich bei Tieren relativ schnell am Heulen bin. Mir persönlich sprach Chelsea auch zu wenig über ihre Gefühle und so kam bei mir einfach nichts an.

Bereits im ersten Drittel des Buches fragte ich mich, warum das Buch so positiv bewertet wurde, denn ich konnte das nicht nachvollziehen. Für mich gab es bis dahin nicht mehr als 3 Sterne, aber zum Ende hin wurde es doch noch besser.

Dass ich Chelsea nicht ganz so sympathisch fand, hat schon im ersten Kapitel begonnen. Ich fand sie komisch und konnte mich nicht mit ihr identifizieren. Ihre komischen Spitznamen, die sie gern vergab, nervten mich. Außerdem wurde es ziemlich schnell klar, dass sich bei ihr fast alles um Sex drehte, denn gleich am Anfang gab es einen ziemlich intimen Moment, den ich etwas unangebracht fand.
Damien mochte ich dann doch etwas mehr, da er sehr nett und süß wirkte.
Was mir auf jeden Fall zusagte, war, dass die zwei Hunde von Damien eine ziemlich große Rolle spielten. Ich habe mich sofort in die zwei Kerle verliebt und sie wuchsen mir sehr schnell ans Herz.



Eigentlich finde ich erotische Szenen in einem Buch nicht schlecht, allerdings war es mir in dem Buch etwas zu viel. Ich hatte das Gefühl, dass es nur um Sex ging, was mir dann doch etwas zu viel war. Außerdem mochte ich Chelsea nicht wirklich und auch die Kapitelüberschriften nervten mich. Ich konnte schon in den ersten Kapiteln nicht verstehen, warum so viele das Buch so gut fanden, denn mir hat es schlicht und ergreifend bis dahin nicht gefallen und ich musste mich etwas quälen. Zum Ende hin wurde dann aber durch ein spannendes Geheimnis das ganze Buch etwas besser und hat mir dann auch besser gefallen.
Leider kann ich dem Buch keine sehr gute Bewertung geben, da vor allem der Anfang mir nicht zugesagt hat.



★★★☆



 


 

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