Mittwoch, 3. Januar 2018

{Rezension} I hate you Sweetheart - Milan Meder







Autor: Milan Meder
Band: Einzelband
Erscheinungsjahr: 2017
Verlag: Books on Demand
Preis: 3,99€
Seitenzahl: 28
Protagonisten: Johannes, Johanna








~Inhalt~

Macho versus Genie. Feuer gegen Wasser. Die Auseinandersetzungen und Machtkämpfe sind dramatisch. Ein größerer Gegensatz zwischen Mann und Frau ist nicht denkbar. Das sind die Gedanken von Johanna und Johannes. So denken auch ihre Freunde. Dann kommt die große Wendung. Johannes versucht Johannas Herz zu erobern. Johanna sträubt sich. Einen größeren und arroganteren Kotzbrocken gibt es für sie nicht.
Johannes ist bis zu einem gewissen Punkt hartnäckig. Er will sein Ziel erreichen.
Johanna denkt nicht im Traum daran.
In Johannes verändert sich etwas. Zufrieden mit jeder leichten Beute, beginnt er jetzt mit einem geduldigeren Kampf.
Leider wird die Sache damit schlimmer.... wird er am Ende sein Ziel erreichen?
(Quelle: Amazon.de)



~Meine Meinung~

Das Cover an sich ist okay. Die Farben sind gut gewählt, aber der Hintergrund der Schrift finde ich zu schlicht. Das Bild darüber wirkt meiner Ansicht nach zu gestellt und lässt darauf schließen, dass es ein erotischer Roman ist. Allerdings ist es das nicht, aber dazu später mehr. 

Der Titel passtnicht zu 100% zum Buch, aber am Ende versteht man die Bedeutung davon. 

Kapiteleinteilungen gibt es in dem Buch nicht, was, wie ihr ja wisst, ich nicht sehr mag. Es gibt lediglich am Anfang eines neuen Absatzes, die Info, ob es nun wieder Johannas oder Johannes Sicht ist. Diese Absätze gehen dann teilweise nur eine halbe Seite, dann wird die Sichtweise gewechselt. 
Außerdem sind innen keine Ausschmückungen der Seite und auch die Seitenzahlen stehen in schlichter Schrift unten. 

Das Buch konnte mich leider überhupt nicht packen, was größtenteils durch den Schreibstil zu erklären ist. Es wurden keine Gefühle übertragen und ich fand, es war viel zu distanziert geschrieben. Es wirkte, als würden die Protagonisten total gefühlslos sein und genauso fühlte man sich selbst auch.
Außerdem war auch so gut wie kein Spannungaufbau vorhanden. Es ging immer in der selben Schleife weiter und das wirkte auf Dauer sehr langgezogen. 

Der Inhalt war von der Idee nicht schlecht, allerdings wurde sie schlecht umgesetzt. Teilweise war es auch etwas unlogisch und verwirrend. Es hätte ein gutes Buch werden können, aber leider kam auf den 28 Seiten kein Gefühl auf. 

Die Protagonisten waren leider auch nicht sehr gut ausgearbeitet. Man erfuhr fast nichts über sie, was sehr schade war. Außerdem hat es mich manchmal ziemlich verwirrt, aus wessen Sicht geschrieben wurde, da die Namen Johanna und Johannes sich so gleich sind, dass ich das immer wieder mal verwechselte, wer gerade sprach. 


~Fazit~

Ich fragte mich schon bevor ich das Buch begonnen habe, wie der Autor das hinbringen wollte, in einem Buch mit 28 Seiten ein Gefühl zu vermitteln. Und ich war zurecht kritisch, denn leider ist ihm das in dem Buch nicht gelungen. Der Schreibstil konnte mich nicht packen, da so gut wie keine Gefühle auf mich übersprangen und es wirkte zu distanziert. Außerdem war der Inhalt manchmal etwas unlogisch und die Protagonisten waren nicht gut ausgearbeitet. 

Auch diese Rezension soll kein persönlicher Angriff auf den Autor sein. Ich habe lediglich meine Meinung zu dem Buch beschrieben, was allerdings nicht mit dem Autor zu tun hat. Es gibt bestimmt Leser, denen das Buch gefällt, nur mich konnte es eben nicht erreichen.
Ich danke dem Autor trotzdem, dass er mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. 


~Bewertung~



 
Das Buch habe ich im Jahr 2017 gelesen, weshalb es für keine Challenge 2018 relevant ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen