Freitag, 24. März 2017

Jenny Downham: Bevor ich sterbe ~ Rezension

Klappentext

♥ Autor: Jenny Downham
♥ Titel: Bevor ich sterbe
♥ Genre: Roman, Fiktion
♥ Erscheinungsjahr: 2007
♥ Verlag: Goldmann
♥ Preis: 8,95€
♥ Seitenanzahl: 320
♥ Protagonisten:
   - Tessa, das Mädchen, das unter Leukämie leidet
♥ Thema:
Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Ihr Kampf gegen die Leukämie scheint nach vier Jahren verloren. Doch Tessa will nicht einfach verschwinden, sie will leben – wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt eine Liste, was sie noch tun will, bevor sie stirbt: einen Tag nur ja sagen, Drogen nehmen, einen Tag lang berühmt sein, etwas Verbotenes tun, einmal Sex haben. Als Adam auftaucht, ist Sex plötzlich mehr als ein Punkt auf ihrer Liste. Doch darf man lieben, wenn man stirbt?

Quelle: GOLDMANN

Meine Meinung

♥ Stil und Stilmittel:
In dem Buch kommen einige Metaphern (z.B.: "Ich fühle mich starr wie ein Blatt im Winter" S.118). Außerdem werden viele kurze Sätze (v. a. Hauptsätze) genutzt.
♥ Sprache:
Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, allerdings werden immer wieder schwierigere Wörter (aus dem medizinischen Bereich) gebraucht.
♥ Verständlichkeit:
Dadurch, dass manchmal schwere Worte (z.B.: "Thrombozytopenie" S. 215) vorkommen und nicht wirklich erklärt werden, weiß der Leser teilweise nicht, von was gesprochen wird. Außerdem kann man manche Handlungen von Tessa nicht verstehen, weil ihre Gefühle nicht beschrieben werden.
♥ Inhalt:
Ich finde die grobe Handlung an sich eine sehr tolle und emotionale Idee, allerdings finde ich manche Reaktionen von Tessa fragwürdig. Ich kann es manchmal nicht nachvollziehen, warum sie so handelt, weil man auch ziemlich wenig über ihre Gefühle erfährt.
Die Protagonistin ist mir zwar schon teilweise ans Herz gewachsen, aber nicht komplett, da man irgendwie wenig über sie erfährt und, wie oben schon erwähnt, mir ihre Gefühle fehlen.
Außerdem finde ich, dass manches zu ausführlich erwähnt wird, was eigentlich irrelevant ist, und dadurch andere Sachen vernachlässigt werden, die den Leser vielleicht mehr interessieren würden.
Was ich aber sehr schön fand, war, dass am Schluss immer ziemlich große Lücken zwischen verschiedene Textpassagen gesetzt wurden (! Spoiler !) und somit verdeutlicht wurde, dass Tess immer schwächer wird.
Ich musste mich am Schluss auch fragen, ob meine Oma das gleiche gedacht oder gefühlt hat wie die Hauptfigur, da sie auch erst vor kurzem an Krebs gestorben ist, und hatte dann auch manchmal ein paar Tränen in den Augen.

Fazit

Am Anfang und im Mittelteil hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können, da mir die Gefühle fehlten und ich manche Fakten zu überflüssig fand. Im Schluss wurde es emotionaler und hat mich dann mehr mitgezogen. Ich fände es aber schöner, wenn man mehr über die Hauptfigur erfahren hätte und vor allem die Gefühle bei den romantischen Szenen mehr hervorgehoben werden würden. Die grobe Handlung an sich fand ich sehr emotional und schön.

Bewertung

★★★

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